Vom gestrigen Regen keine Spur mehr und für Heute ist auch keiner angekündigt.
Übrigens, die norwegische Wetter App YR ist sehr zuverlässig.
Gut gelaunt gehen wir um 7:25 zum Frühstückstisch. Wir dürfen wieder mal aus
dem vollen Schöpfen. Das Hotel direkt am Bahnhof ist jedenfalls zu Empfehlen.
Um 8:00 machen wir uns auf dem Weg. Durch die menschenleere Einkaufsmeile
Richtung Norden. Fast schon am Ende von Lillehammer fanden wir noch einen
KIWI Supermarkt, wo wir uns noch mit etwas Proviant für den Weg eindeckten.
Zuerst ging es leicht bergauf und nach knapp 3,5 Kilometer wieder abwärts in die
Nähe des Flusses. Auf Grund einer großen Baustelle (Neubau einer
Anschlussstelle zur Autobahn und Zufahrt zum Ort Fåberg) konnten wir nicht
runter zum Fluß, sondern mussten Oberhalb auf der Straße bleiben. Die
Ausweichstrecke war sehr gut markiert. Allerdings dauerte es 11 Kilometer bis
wir nach der Baustelle zum ersten Rastplatz kamen. Dies war eine sehr gut
ausgestattete Hütte. Neuartige Verbrenner WC - wir haben die Technik nicht
durchblickt - und sogar Steckdosen im Außenbereich um vielleicht ein Handy zu
laden. Leider war der Brunnen defekt. Jedenfalls nutzten wir den Rastplatz für
eine längere Pause. Dann ging es wieder ein Waldstück entlang. Kurz nach der
Sagåa Brücke kam eine Abzweigung zum Wasserfall. Da unsere heutige Strecke
ohnehin kurz war, nahmen wir den Abstecher in Kauf. Es hat sich gelohnt. Die
letzten 4 Kilometer mussten wir wieder die Straße entlang laufen. Schließlich
erreichten wir unser Ziel Kaldor Gård. Ein Bauerhof, bei dem wir ein Appartement
bekamen. Allerdings zur Selbstversorgung. Wir nutzten wieder das Vorhandensein
einer Waschmaschine aus um unsere Kleidung gründlich durchzuwaschen.
Danach gingen wir auf Suche nach einem Abendessen. Fündig wurden wir in dem
400m entfernten Selbstbedienungsladen. Mutig wie wir sind, kauften wir
Medisterkaker und Spekepølsa Krydra Fjellsau. Es wurde ein vorzügliches
Abendessen.