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Tagwache um 6 Uhr. Frühstücken und Rucksack packen. So konnten wir um 07:15 bei 11° und zaghaften Sonnenschein das Quartier verlassen. Von der gestrigen Planung wussten wir, es wird eine anspruchsvolle Etappe. Sowohl von der Entfernung als auch von den Höhenmetern. Dazu kam, dass es laut Wanderbuch auf dieser Etappe keine Einkehrmöglichkeit gibt. Umso mehr waren wir überascht als nach ca 8 km ein kleiner Kiosk auftauchte. Wir belohnten diese Idee des Bauern damit, dass wir Eiskaffee und Muffin konsumierten. Ansonsten naschten wir von Himbeeren- und Ribiselsträuchern. Nach etlichen Brückenüberquerungen und Zaunkletterstellen näherten wir uns allmählich dem Campingplatz. Leider stimmte hier nicht mehr die Naviroute mit dem Naturgelände überein. Nach zweimaligen Zurückgehen ohne brauchbaren Ergebnis, beschlossen wir trotzdem die Naviroute zu nehmen. So mussten wir schließlich 30 Meter Wildnis durchlaufen um wieder auf einen Weg zu kommen. Um 17 Uhr erreichten wir den Campingplatz. Auf Grund der Strapazen leisteten wir uns im Campingrestaurant eine Pizza. Man hat und nicht gesagt wie groß die Pizza ist. Es hätte sehr wohl eine Pizza für beide gereicht. Wir nahmen aber die Reste mit. Wer weiss, ob es morgen eine Einkehrmöglichkeit gibt. Die heutige Etappe - trotz der Anstrengungen - war für mich bisher die schönste Etappe. Vorwiegend Wald- und Wiesenwegen mit herrlichen Ausblicken. Morgen geht es weiter!
11. August 2024 - Etappe 14 Kaldor Gård bei Hafjell - Mageli Camping