Wieder starten wir mal ohne Frühstück. Aber
gleich um die Ecke befindet sich das Cafe
„Orange“ welches um diese Zeit (8:00 Uhr)
bereits geöffnet ist. Kaffee, Orangensaft,
Käsetoast bzw. Kuchen, und es kann los gehen.
Wir besuchenn nur kurz die Markthalle bevor wir
den Rio Lérez über die Brücke queren. Nach 2
Km sind wir aus der Stadt. Es geht entlang der
Eisenbahn, mal links mal rechts. Bei der Capela
de San Caetano (nach 4 Kilometer) ergänzen
wir unseren Pilgerpass mit einem Stempel. In
Alba selbst sorgte wieder einmal die
Beschilderung für etwas Verwirrung. Viele
Pilger folgten dieser Beschilderung, aber nicht
wir. Wie sich kurz später herausstellt, landet der
markierte Weg ohnehin wieder auf der
Hauptstraße. Nach 9 Km erreichen wir die
Taberno Breixo. Zeit für eine Rast und ein
Erfrischungsgetränk. Laut beschreibung unseres
letzten Quartiergebers soll nach 12 Kilometer ein Abstecher zu einem
Wasserfall kommen, dessen Besuch sich lohnen soll. Wie sich herausstellte waren es 15,7
Km bis zur Abzweigung. Es ist zwar ein Mehraufwand von rund 1,5 Kilometer, doch hatten wir
genügend Zeit. Wir nahmen den Umweg zu den Wasserfällen in Parque Natural del Rio
Barosa. Es war tatsächlich eine schöner Ort und auch zur Abkühlung geeignet. Denn
mitlerweile hatten wir in der Sonne bestimmt schon 28°. Nach einer Rast gingen wir wieder
zum Jakobsweg zurück und wanderten weiter nach Tivo, wo unser heutiges Quartier wartet.
Etwa 1 Kilometer vorm Ziel machten wir noch Rast im Restaurant O Cuberto, wo wir uns mit
einem Sangria stärkten. Es war heute eine Wanderung ohne größere
Anstiege oder Abstiege überwinden zu müssen. Heute haben wir wieder
einen Schlafsaal mit 7 Betten. Da es in der näheren Umgebung keine
Lokalitäten gibt, konsumieren wir ein Menü der Herberge.
Pontevedra - Tivo