Die Nacht in der Ringsacker Herberge verbrachten wir zu viert. Wieder ein
sebstversorger Quartier, aber wir hatten uns ja mit Proviat eingedeckt. Nach dem
Frühstück verließen wir um 08:00 Uhr die Herberge. Nach mehrfachen versuchen
schafften wir es doch, dass elektronische Schloss der Herberge zu verschließen.
Nach 3 Kilometer erreichen wir Moelv. Dort gelang es uns, dass wir einen
Wegweiser übersehen und erst über Umwegen wieder zum Pilgerweg zu
gelangen. Ansonsten wurde der Großteil der Stadt in einem Waldweg umgangen.
Auch in diesem Wald fanden wir wieder Himbeeren und sogar ein paar
Heildelbeeren. Dann ging es neben der Bahn bis Vea. Dort befindet sich
Norwegens grüne Fachhochschule für Gärtner:innen. Dort zweigte der Pilgerweg
ab in die Berge. Wir beschlossen trotzdem weiter die Straße neben der Bahn
und dem See entlang zu gehen, um uns einiges an Höhenmeter zu ersparen. Auch
heute blieb uns der Regen wieder erspart. Es war teils wolkig, teils sonnig und die
Temperatur bei maximal 19°. Gegen 14 Uhr erreichten wir den Campingplatz, der
zu unserer Überraschung völlig leer war. An unserer Hütte (Nr.1) die uns bereits
gestern zugeteilt wurde, steckte der Schlüssel und wir konnten unser Quartier
beziehen. Kurz darauf kam der Campingbetreiber abkassieren und ließ uns
wieder alleine. Es war aber alles vohanden. Duschen, Waschstellen und Toiletten.
Wir entledigten uns unserer Last und gingen ohne Gepäck in den Ort um für das
Abendessen und Frühstück einzukaufen.
Morgen sollten wir Lillehammer erreichen, aber es ist heftiger Regen
vorhergesagt.
Resumee nach 11 Tagen: keine Blasen an den Füßen, keine Beschwerden, viel
Schweiß und viel herrliche Landschaft.