Chafé - Carreço
Tagwache um 06:30. Fertigstellen der Homepage vom Vortag. Da es wie üblich,
ein Quartier ohne Frühstück war, gingen wir ins nahegelegene Kaffe, welches zu
unserer Überraschung schon ab 07:00 geöffnet hatte. Liegt wahrscheinlich
daran, dass auch in naher Entfernung eine Pilgerherberge ist. Nach dem
Frühstück legen wir bei Sonnenschein und angenehmen 15° los. Bereits nach 2
Kilometer erreichen wir Vila Nova de Anha. Bei der dortigen Kirche wird im
Vorfeld schon angekündigt, dass es in der Kirche einen Pigerstempel gibt.
Offensichtlich hat das ein Pilger mißverstanden und den ganzen Stempel gleich
mitgenommen. Jedenfalls war keiner mehr vorhanden. Dann ging es 80
Höhenmeter bergauf. Wir kamen an einen öffentlichen Waschplatz vorbei, wo
doch tatsächich noch gewaschen wird. Ich nutzte die Gelegenheit um meinen
Kopf abzukühlen, denn mittlerweile ist es merklich wärmer geworden. Die
nächste Stadt erreichen wir gegen 11 Uhr. Es ist die Stadt Viana do Castelo.
Vom weiten war schon die Basilika Santuáno de Santa Luzia am Berg oben zu
sehen. Laut Jakobswegführer fährt dort eine Standseilbahn rauf. Da wir Zeit
haben, wollen wir die Basilika besuchen. Bei der Suche auf Googlemaps stellten
wir fest, dass die Seilbahn geschlossen ist. Wir hatten immer noch die Absicht,
die Basilika zu Besuchen. Unsere Idee: wir deponieren unsere Rucksäcke am
Bahnhof im Schließfach unbd gehen zu fuß hinauf. Letztendlich scheiterte auch
das. Es gab keine Schließfächer. Also zogen wir durch die Stadt und dann weiter
Richtung Strand. Irgendwie stimmte etwas nicht mit unserer Planung vom
Vortag. Wir dachten wir würden nur 13 Kilometer gehen. Jetzt sind wir schon 12
Kilometer unterwegs und haben noch 6 Kilometer Strandweg vor uns. Dazu kam
noch, dass mit keiner Einkehrmöglichkeit zu rechnen sei.
Gegen 16 Uhr erreichten wir endlich den Ort Carreco wo wir im erstem Kaffee
Einzug halten. Der vesprochene Regen vom Vortag blieb
aus. Vom Kaffeehaus bis zum Quartier waren es nur mehr
5
Minuten. Zum Abendessen gab es heute nur Wurst/Käse
Burger vom Supermakt.
Von der Etappeneinteilung sind wir voll im Plan!