Fão - Chafé
Nur mit Kaffee gestärkt, verliesen wir den
Campingplatz. Es hatte angenehme 15°.
Wir verlassen Fao über die Brücke die den
Ria Cavado quert, und kommen in die
Stadt Esposonde. Am Ortsende kehren wir
auf ein Frühstück (Kaffe mit Buttertoast und Marmelade) ein.
Vom Strand geht es wieder in das Landesinnere. Durch Marinhas
und Belinho, wo wir um 12:30 Uhr auf ein Bier und eine Dose
Sardinen einkehren.
Immer wieder verdecken zeitweise Wolken die Sonne. Damit
wurde das Wandern angenehmer. Es waren auch kurze
Waldstrecken dabei. Das Gelände wurde hügeliger, aber es war
kein steiler Anstieg dabei. Kurz vor Igreja Paroquial de Santiago (Jakobskirche)
fing leichter Regen an, den wir als sehr angenehm empfanden. Aber auch
Donner war zu vernehmen. 5 Minuten vor Ankuft bei der Kirche fing es plötzlich
an zu schütten. Bis wir unsere Regenmäntel aus dem Rucksack hatten,
denselbigen wieder verschließen und umhängen, waren wir auch schon nass.
Kaum hatten wir den Regenmantel über den Rucksack übergezogen hörte es
auch schon wieder auf. Bei der Kirche angekommen konnten wir den
Regenmantel schon wieder zum Trocknen auflegen. Nach der Kirche mussten
wir wieder durch einen Wald durch und fürchteten schon, es werde sehr
gatschig sein. Aber dem war nicht so. 400 Meter nach der Kirche war es
staubtrocken. Kurz vor Chafé kam wieder der nächste Schauer herunter. Da wir
jedoch die Regenmätel vorsichtshalber über den Rucksack hängen ließen, war
es diesmal für uns kein Problem Im Ort Chafé suchten wir eine Unterkunft. Die
beiden Herbergen waren bereits voll. Allerdings vermittelte uns die Besitzerin
der Herberge „Casa do Campo do Forno“ ein Privatzimmer. Ansonsten wären
uns noch 6 Kilometer Fußmarsch bevor gestanden. Ohne zu wissen ob wir auch
dort noch Quartier bekommen. Es sind sehr viele Pilger unterwegs. Nach einer
Dusche gingen wir noch Abendessen.