Arzúa - O Pedrouzo
Als wir um 6:30 Uhr aufstehen, sind schon mehr als die Hälfte der Pilger unterwegs. Der erste Wecker bei einem Mitschläfer schlug schon um 5 Uhr an. Zum Frühstück gibt es wieder nur Heid‘s löslichen Kaffee und dann geht‘s los. Durch den Zusammenschluss der beiden Pilgerwege (Camino del Norte und Camino Frances), sind viele Pilger unterwegs. Dementsprechend ist die Zahl der Einkehrmöglichkeiten. Speziell zu Beginn werden sie auch häufig angenommen, da es in den Herbergen kein Frühstück gibt. Wir halten 3,8 Kilometer durch, bevor wir in der Taberne Nova einkehren. Vis-a-vis befindet sich  Heidi‘s Place, wo wir gestern keinen Platz mehr bekamen. Die ständig aufgestellten Kilometersteine verraten uns, dass wir Santiago immer näher kommen. Der Schock nach weiteren 5 Kilometer. Heidi wie immer weit voran, lässt prompt 2 Einkehrmöglichkeiten aus. Also mit Reservetank weitermarschieren. Nach weiteren 4 Kilometer endlich die Einkehr bei Marela Cantina. Bereits um 12:30 Uhr erreichen wir O Pedrouzo und suchen die Albergue Porta de Santiago. Dort bekommen wir auch auf Anhieb zwei Plätze für die Nacht. Nach der Einlogierung suchten wir ein Lokal fürs Mittagessen. Wir essen spanische Paella. Am Nachmittag machten wir es uns gemütlich. Denn außer viele Herbergen und Lokale hat die Stadt nicht wirklich viel zu bieten. Ich denke es befinden sich mehr Pilger als Einwohner in der Stadt. Dies ist  heute unsere letzte Übernachtung in einer Herberge. In Santiago haben wir für 4 Tage ein Zimmer gebucht um unsere Rucksäcke tagsüber aufbewahren zu können.  Noch einmal schlafen…… Diashow Diashow
Tag 41 (18. Juni 2022)