A Roxica - Sobrado
In der Nacht hat es heftig gewittert. Aber am Morgen war alles wieder vorbei. Und bereits in der Früh lachte uns die Sonne entgegen. Heute haben wir eine kurze Etappe von rund 15 Kilometer. Und so schlafen wir bis 7 Uhr. Dann nehmen wir uns Zeit für ein Frühstück in der Herberge. Um 8:00 starten wir unsere Tagesetappe. Es sind leichte Anstiege, aber zum überwiegenden Teil geht es bergab. Google Maps verspricht uns nach 8 Kilometer eine offene Bar. Ein Versprechen das nicht gehalten werden konnte. Es gab die Bar Susu, die auf Goggle gar nicht erwähnt wird, hat geschlossen. Die Bar Cepo sollte geöffnet sein, es sah aber so aus, als ob sie überhaupt gänzlich geschlossen sei. Also gehen wir ein Stück zurück wo wir einen schattigen Rastplatz bei einem Spielplatz gesehen haben und machen dort Pause. Nach einer Stunde als wir weitergehen und wieder zur Bar Susu kommen hatte diese geöffnet. Wir waren ganz einfach zu früh dort. Also legen wir noch eine Pause ein. Bei der kurzen Etappe spielt Zeit ja keine Rolle. Vor Sobrado ist auf der Karte ein See „Lagoa de Sobrado“ eingezeichnet. Vielleicht kann ich doch mal meine Badehose auspacken und ein Seebad nehmen. Das Wetter wäre dazu geeignet. Doch als wir den See erreichen, sah man sofort, mit dem Baden wird es nichts. Es sei denn man will sich durch einen mehrere Meter breiten Streifen von Seerosen durchkämpfen. So marschieren wir weiter bis Sobrado, wo wir um 13.20 Uhr eintreffen. Wir kehren im Casa Tato ein und verdampfen gleich mal 2 Bier. Wie in Galizien üblich wird vom Wirt auch ein kleiner Imbiss bereitgestellt. So sparen wir uns das Mittagessen. Anschließend suchen wir das Zisterzienserkloster Sobrado Dos Monxes auf, wo wir auch Quartier bekommen. Zum Abendessen besorgen wir uns im Supermarkt Joghurt und Obst. Morgen erreichen wir Arzurá wo der Camino del Norte mit den Camino Francés zusammentrifft. In Azurá gibt es jede Menge Herbergen, so dass wir uns keine Sorgen machen müssen wo wir schlafen werden. Diashow Diashow
Tag 39 (16. Juni 2022)