Hendaye - Pasaia
Tagwache um 6:30. Da es im Hotel kein Frühstück gibt, begeben wir uns in das Cafe vis-a-vis
vom Bahnhof. Nach einem Kaffee und Croissant geht es über die Puente Internacional de
Santiago nach Irun (Spanien). Vorbei an der Kirche Parroquia de Santa María del Juncal
(geschlossen), wandern wir durch Irun nach Hondarriba. Dort geht es anfangs über Stufen dann
einen steilen Waldweg zur Kirche Emmita Guadalupe. Kurz danach teilt sich der Weg. Einer
umwandert den Berg und ist 2 Kilometer länger, der andere geht über den Berg. Wir entscheiden
sich für die Bergvariante, da dieser Weg im Buch wegen der herrlichen Aussicht empfohlen wird.
Es ist ein brutal steiler Weg nach oben. Immer wieder wird zwischendurch eine kurze Rast
eingelegt. Aber wir werden wirklich mit einer herrlichen Aussicht auf das Meer belohnt. Um 13 Uhr
haben wir den höchsten Punkt (520 m) erreicht.
Jetzt haben wir noch rund 8 Kilometer bis Passaia. Der Wettergott war uns
heute gnädig. Den gesamten Aufstieg war es bewölkt und wir hatten ungefähr 20 Grad. Danach
kam zwar die Sonne durch, aber die Temperatur stieg nicht wesentlich an. Um 15 Uhr erreichten
wir unser gewünschtes Quartier in Passaia (Emerita de Santa Ana). Dabei handelt es sich um
eine Herberge in einer renovierten ehemalige Kirche. Da in diesen Herbergen nicht im vorraus
gebucht werden kann, heißt es rechtzeitig anzukommen, denn die Betten werden nach eintreffen
der Pilger vergeben. Wir mussten eine Stunde warten, da erst um 16:00 Uhr geöffnet wurde. Ein
Pilgerpaar war bereits vorhanden. Nach dem erhalt der Betten machten wir noch einen
Stadtbummel. Mal sehen wie es morgen so läuft.