Die Strecke Meslo-Voll (6,7 km)
wurde mit dem Bus zurück gelegt
und ist in dieser Grafik nicht
enthalten!
falscher Weg
Heute ist für den ganzen Tag Regen angesagt. Um 7 Uhr trifft dies auch zu. Es ist
allerdings nicht kalt. Die Temperatur beträgt 11°. Die ganze Etappe hätte 28 km
betragen. Da uns dies ohnehin zu lang war (egal ob Regen oder nicht), nahmen wir
die ersten 7 km von der nächst gelegenen Haltestelle des Quartiers bis nach Voll
den Bus. Der Busfahrer hatte Mitleid mit uns und ließ uns gratis mitfahren. Dort
ausgestiegen nahmen wir mal Platz an einen überdachten Rastplatz. Nach 20
Minuten wurde der Regen etwas weniger und wir marschierten- gut eingehüllt im
Regenmantel - drauf los. Nach etwa 1 km merkten wir, dass wir nicht am richtigen
Weg sind. Zudem vermisste ich plötzlich meine Geldbörse. Ich vermutete, sie im
Quartier vergessen zu haben. Während wir wieder zu den Unterstand zurück
gingen, telefonierte Heidi mit der Quartiergeberin und bat sie nachzuschauen.
Nach ein paar Minuten rief sie zurück und teilte uns mit sie könne nichts finden.
Beim Unterstand angekommen, hieß es den Rucksack auspacken und suchen.
Tatsächlich wurde ich fündig. Alles wieder gut! Erleichtert machten wir uns nun
auf den richtigen Weg. Es regnete noch immer. Nach 5 Kilometer Straße ging es in
einen Waldweg. Auf Grund der Nässe war die Rutschgefahr groß. Bereits nach
weiteren 2 Kilometer landeten wir wieder bei der Straße, und entdeckten dort
eine überdachte Bushaltestelle mit Bank die wir für eine kurze Pause nutzten. Bei
Durchsicht unsere Wegunterlagen stellten wir fest, dass nach weiteren 3
Kilometern eine Einkehrmöglichkeit sein sollte. Mittlerweile hat es aufgehört zu
regnen. Wir verließen wieder die Straße und wanderten einen Schotterweg
entlang. Tatsächlich tauchte nach angegebener Entfernung die Einkehrstube auf.
Bezeichnet als Pilegrims Kafeteria. Doch oh Schreck, sie war geschlosssen.
Während wir rätselten was nun, kam plötzlich die Betreiberin und sperrte uns auf.
So konnten wir uns doch noch bei einer Kaffeepause stärken. Von dort hatten wir
noch 9 Kilometer bis zur Herberge. Es ging noch ein Stück durch den Wald mit
kurzen aber steilen Auf- und Abstiegen. In den Ort mit den Namen Å kamen wir
nicht, da die Herberge etwas außerhalb liegt. Um 16:15 erreichten wir schließlich
unser Ziel, wobei die letzten 700 Meter noch einen Aufstieg über 100 Höhenmeter
erforderte.
1 Stunde später schüttete es. Uns war dies nun egal!