Karte aus Platzgründen nicht nach Norden ausgerichtet!
Die Sonne zeigt sich schon am frühen Morgen, aber es hat angenehme 12°.
Wir verlassen den Bauernhof ohne Frühstück um 07:30 Uhr. Unser erstes
Frühstück ist kurz nach Aufbruch im Wald ein paar Himbeeren. Obwohl es
mindestens 3 Tage nicht mehr geregnet hat, müssen wir immer wieder durch
Quatsch hindurch. Dementsprechend schauen unsere Schuhe aus. In der
nächsten Ortschaft - rund 3 Km entfernt - findet sich am Wegesrand vor einem
Haus ein Wasserkocher und löslicher Kaffee. Wir nutzten diese Möglichkeit.
In Haugsbygd machten wir bei einem Supermarkt halt um uns für den heutigen
Tag mit Proviant zu versorgen. Laut Wegbeschreibung im Buch ist dies die letzte
Möglichkeit. Anschließend begaben wir uns zur Kirche in Haugsbygd. Diese war,
wie viele andere Kirchen auch, geschlossen. Wir fanden allerdings in einem
offenen Briefkasten einen Stempel. Ebenso füllten wir unsere Wasserflaschen
am danebenliegendem Friedhof. Kurz durch den Ort durch und wieder auf
nassen Waldwegen bis zu Straße Nr.241. Dort angekommen bedienten wir uns
an einem Kirschenbaum. Ja, die Kirschen waren gerade reif. Dann hieß es
etliche Kilometer neben der Straße herlaufen. Sehr fad und eintönig, und kein
Autobus den wir benützen hätten können. Aber trotz Sonnenschein war heute
die Temperatur erträglicher. Erst die letzten 3 Kilometer nach der Jevnaker
Kirke ging es wieder durch den Wald - wobei wir einmal Eisenbahnschienen
queren mussten - direkt bis zum Campingplatz.
Die ganze Etappe keine Einkehrmöglichkeit. Vernüftige Rastplätze gibt es nur
bei Kirchen oder Friedhöfen. Meistens ist beides beisammen.