Weiter auf Erkundungstour in Porto.
Heute wollen wir an das südliche Ufer des Duoro. Schließlich befinden sich
dort die Portwein Kellereien.
Doch zuvor müssen wir einen Quartierwechsel vornehmen. Eine Verlängerung
um eine Nacht war bei unserem bisherigen Quartier nicht möglich.
Bereits Sonntag abend haben wir ein neues Quartier gebucht. Ein Checkin war bereits um 10:00
Uhr möglich. Also übersiedelten wir mit Gepäck per Bus ins neue Quartier. Am Weg vom Quartier
zur Ponte Luis I - die wir ja hoch oben queren wollen - nutzen wir ein Umsteigen von Bus auf
Metro für einen Besuch der Markthalle. Diese Markhalle ist tatsächlich sehenswert.
Anschließen fahren wir mit der Metro bis Sao Bento. Gehen an der Kathedrale vorbei und
kommen zum oberen Übergang der Ponte Luis I. Diesen Übergang teilen sich Metro und
Fußgänger gemeinsam. Über die Brücke darf die Metro mit Rücksicht auf Fußgänger nur sehr
langsam fahren. Einfach genial wie das funktioniert. Bevor wir zum Portwein kommen, müssen
wir für eine entsprechende Unterlage sorgen. Also suchen wir einen Platz zu Mittagessen.
Diesen finden wir im Mercado Beira Rio, eine große Halle mit verschiedensten Essensständen.
Dies könnte die Vorlage für das Konzept am Wiener Hbf. gewesen sein.
Die Weinkellereien entpuppten sich als Touristenmagnete mit dementsprechenden Preisen. Wir
wurden dann in einem kleinen Lokal fündig, wo für 5 Portweinproben nur € 5 verlangt wurden.
Wir ließen uns Zeit bei der Verkostung und gingen dann über den unteren Brückensteg der
Ponte Luis I wieder zurück in die Altstadt. Da der Wein doch ein bischen Wirkung zeigte nahmen
wir den Bus und besuchten den Parque da Citade do Porto. Wir nutzen ein schattiges Plätzchen
im Park für eine ausgiebige Rast.
Morgen starten wir mit unserer Wanderung auf dem Jakobsweg. Deshalb besorgen wir uns
einen kleinen Imbiss und werden im Quartier Abendessen. Natürlich nicht auf ein gutes Glas
wein zu verzichten.
Übrigens: obwohl nur in der Stadt Porto unterwegs erreichten wir laut Schrittzähler am Sonntag
eine Distanz von 17 Kilometern und am Montag 11 Kilometer. Also sind wir schon ein bischen
eingewandert.
Bis Morgen!